die Zeit nach Corona

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die Zeit nach Corona

Die Zeit nach Corona schon jetzt gestalten

Um bereits schon heute an die Zeit nach Corana zu denken, ist es wichtig nicht abzuwarten und Tee zu trinken, sondern die Ruhe vor dem Sturm zu nutzen, um nach der Krise gut vorbereitet den Stürmen, die da kommen werden, zu trotzen.

Wie viele andere auch, habe ich gerade mehr Zeit als sonst. Ich merke von Tag zu Tag mehr, wie wichtig es für mich ist, dieses unerwartete Zeitgeschenk, so gut wie möglich zu nutzen, um Neues zu lernen und zu erfahren und gestärkt aus dieser Krise hervorzukommen.

Heute Vormittag, habe ich mit einer lieben Bekannten (ich nenne sie hier Monika), die bei einem der großen Konzerne, hier in der Metropolregion Stuttgart, arbeitet, gescypet. Was sie mir berichtete, wunderte mich einerseits und bestätigte andererseits meine, in den letzten Jahren, gemachten Erfahrungen. 

Monika berichtete, dass sich die Konzernleitung dazu entschlossen hat, alle MitarbeiterInnen, bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Finanzabteilung), in Urlaub bzw. Gleitzeitabbau zu schicken. Danach, so Monika weiter, sei für das Gros der Mitarbeiterschaft Kurzarbeit angesagt.

Ein Teil (die Bequeme) in mir, findet diese Entscheidung gut. Der andere Teil (die neugierige Kreative) rebelliert und das ordentlich.

Ich frage mich

  • Wie kommt es, dass sich Konzernlenker  größtenteils für diesen (herkömmlichen) Weg entscheiden?
  • An was liegt es, dass Sie auf altbewährte Instrumente (Mitarbeiter ruhig stellen) zurückgreifen und kaum bis gar nicht erkennen, dass neben diesen andere Methoden und Instrumente zukunftsweisender sein könnten?
  • Wie kann es sein, dass Sie die Zeit nicht zum Wohle und für die Zukunft Ihres Unternehmens nutzen, sondern Kostenreduktion im Mittelpunkt steht?

Konzernlenker, wer ist das?

  • Personen an der Konzernspitze
  • alle Führungskräfte des oberen und mittleren Managements

Ganz besonders heute erinnere ich mich an einen alten, sehr weisen Mann (Unternehmer), der mir in einem Gespräch folgendes mit auf den Weg gab:

“Die meisten Fehler machen Unternehmer dann, wenn es ihnen gut geht oder wenn sie sich in einer Krise befinden. In Zeiten zwischen der einen oder anderen Situation unternehmen sie nicht viel und widmen sich ihrem Tagesgeschäft.”

Leider weiß ich heute seinen Namen nicht mehr, doch erinnere ich mich noch sehr gerne an ein sehr inspirierendes Gespräch mit ihm.

Corona – Zeit, dass sich was dreht

Ich frage mich weiter

  • Was werden diese Konzernchefs in ein paar Wochen, Monaten evt. bereuen, nicht getan zu haben?
  • Was ist los, dass die Konzernleitung nicht die unermessliche Chance, die Corona uns als Gesellschaft, unserer Wirtschaft und jedem einzelnen von uns ermöglicht, erkennen

Auch frage ich mich

An welchem Ausgangspunkt wollen Konzernchefs am Ende der Krise stehen und starten? Evt. da wo sie standen, als die Coroana-Krise begann? Tragen Sie so evt. zur nächsten Wirtschaftskrise bei?

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Und ich frage mich

Müssten Sie sich und ihre Konzerne nicht schon heute neu definieren und neu positionieren, um in ein paar Wochen oder Monaten besser aufgestellt zu sein, als vor Corona?

Die Antworten auf diese Fragen, liegen bereits auf der Hand.

Angefangen von einer zukunftsfähigen supply chain, einer veränderten Fertigungstiefe über neue Geschäftsmodelle und Märkte, andere Produkte und Angebote bis hin zu einer humaneren Konzernkultur und Führungskräften, die ihre MitarbeiterInnen begeistern, ermutigen, inspirieren, mitreißen und motivieren können.

Erste Lösungsansätze

Ein erster Lösungsansatz ist, sich zu fragen

  • wo stehen wir heute wirklich?
  • wer sind wir heute für wen?
  • wer wollen und können wir zukünftig für wen sein?
  • wo wollen wir konkret hin und was ist dort anders?
  • wen brauchen wir wirklich, um unser Ziel zu erreichen? (Schluss mit Prestigedenken (z.B. alte Eliten) und alten Gewohnheiten)
  • was genau benötigen wir, um unser Ziel zu erreichen?
  • wie schaffen wir den Transfer und wer kann uns dabei unterstützen? (die Perspektive von außen, garantiert in der Regel einen unverstellten Blick und Unabhängigkeit)

Um all das zu bewerkstelligen benötigt es

  • proaktives Handeln
  • die Weisheit der Vielen
  • Mut
  • Weitsicht

Lösungsfokussiert und zukunftsorientiert

Sich auf Lösungen zu fokussieren, gemeinsame Ziele zu generieren, andere Perspektiven zu erkennen und neue Räume zu erschließen, schafft Vertrauen, ermöglicht Kreativität und gemeinsames lernen, scheitern und wachsen, öffnet Augen und Ohren für zukünftige Möglichkeiten.

Deshalb gilt

  • hören Sie auf mit halbherzigen Ankündigungen, gut gemeinten Ansätzen und Vorsätzen
  • erkennen Sie, es ist Zeit, Veränderung endlich anzugehen und zuzulassen und zwar mit Taten.
  • Vermeiden Sie Worten, die in Schubladen laden und dort verhallen
  • bilden Sie interdisziplinäre Kreativteams aus Ausbildung, HR, IT, Marketing, Entwicklung, Konstruktion, Produktion, Kunden, Lieferanten
  • würdigen Sie Ihren Betriebsrat und binden Sie ihn von Anfang an mit in das Kreativteam ein
  • nutzen Sie Zeit, andere Perspektiven und Erkenntnisse, indem Sie Hochschulen, Universitäten, Forschungsinstitute, Kommunen, Gemeinde- und Betriebsräte einladen mitzumachen
  • orientieren Sie sich an der Vorgehensweise von Walt Disney und üben Sie sich in echtem Brainstorming (es wird leider immer noch zu viel (ab-) gewertet oder döst in Schubladen vor sich hin
  • handeln Sie strukturiert und lassen Sie dennoch kreatives Chaos zu
  • würdigen Sie die Hinweise von Bedenkenträgern und laden Sie diese ein, ihre Bedenken zu argumentieren und zu analysieren (wer weiß, dass es nicht geht, hat häufig schon eine Idee wie es gehen könnte und wenn nicht, dann ist er/sie eher ein/e Nörgler/in als ein/e Bedenkenträger/in)
  • seien Sie bereit voneinander und miteinander zu lernen (es ist ein Trugschluss, dass einer mehr weiß als viele – Corona zeigt uns auch das, wir erleben es tagtäglich)
  • verlassen Sie gewohnte Wege (“Trampelpfade”)
  • überlegen Sie, welche davon Sie weiter gehen müssen, um Sicherheit in unsicheren Zeiten zu haben
  • lernen Sie Altbewährtes in “zukunftsfähig” und “unnötig” zu unterscheiden
  • verabschieden Sie sich konsequent von Dingen, die in Zukunft mehr stören als nützen

Die gute Nachricht ist

Corona lässt die Welt gerade zur Ruhe kommen, entschleunigt, ermöglicht Perspektivwechsel und schenkt Ihnen Zeit, sich gut vorzubereiten, auf die Zeit, wenn es wieder heißt, alle(s) auf Start. 

  • verlieren Sie nicht weiter wertvolle Zeit
  • seien Sie Ihrer Konkurrenz und der Zeit voraus
  • nutzen Sie die Möglichkeiten der Digitalisierung
  • treffen Sie sich in virtuellen Räume
  • haben Sie Mut und gehen Sie`s an
  • binden Sie Ihre MitarbeiterInnen ein
  • haben Sie Freude an dem was Sie tun und

bleiben Sie gesund

 

 

Proaktiv Unternehmensberatung

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